Presse

Hier findet Ihr aktuelle Links der Offenbach Post und der Stadt Post Dreieich-Zeitung zum Thema Sprendlinger Kerb, Kerbteam Veranstaltungen, Yellow Birds etc.

Offenbach Post

Aktuell 2022: Wenn der Vater mit dem Sohn

Aktuell 2022: Mit Volldampf in die 306. Sprendlinger Kerb

2020: Kirche und Kerb während Corona

2020: Wegen Corona: „Kerb light“ in Sprendlingen

 

303. Sprendlinger Kerb: Unter dem Schutz des „Deiwels“

303. Sprendlinger Kerb 2019 – Am Kerbkonzept gefeilt

10. und letzte Bilderausstellung im Gemeindehaus 2019

 

Stadt Post Dreieich

303. Sprendlinger Kerb – siehe Seite 6 und 7

Bericht 303. Sprendlinger Kerb Seite 1 und Seite 3

 

 

1Kerbverein

v.h.l. Ralf Knabe (Schriftführer), Armin Schuler (Kassenwart), Bodo Leonhardt (Beisitzer), Conny  Jacob (Beisitzer) und Peter Held (Pressewart)
v.v.l. Thomas Palm (Beisitzer), Simon Weimer (Beisitzer), Oliver Bohrer (1. Vorsitzender) Tim Häfner (Beisitzer) und Uwe Wegner (2. Vorsitzender)

 

Wir feiern die Sprendlinger Kerb am ersten Sonntag nach dem 10. August (oder am Sonntag, den 10. August selbst), dem Namenstag des heiligen Laurentius. Dieser Brauch lässt sich zurückführen auf die erste Sprendlinger Kirche, eine der ältesten in der westlichen Dreieich, die dem heiligen Laurentius geweiht war. In einem Dokument aus dem Jahr 880 wird sie          erstmals genannt.

Das Sprendlinger Kerbteam 2000 hat sich 1999 zusammengefunden, um im Jahr 2000 die (Millennium)-Kerb zu feiern. Diese Kerb war ein grosser Erfolg. Aufgrund diese positiven Ressonanz hat sich das Sprendlinger Kerbteam 2000 entschlossen auch zukünftig bei der Gestaltung, Planung und Umsetzung der Sprendlinger Kerb beizutragen.Das Sprendlinger Kerbteam hat am 25.04.2003 einen Verein gegründet. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen und trägt den Namen „Sprendlinger Kerbteam e.V.“. Wir zählen über 110 Mitglieder, die sich zum Ziel gesetzt haben den Brauch der Sprendlinger Kerb aufrecht zu erhalten.Am 26.04.2019 wurden die oben genannten Vorstandsmitglieder für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Termine

Texte der Yellow Birds

Hier findet Ihr die Texte der Yellow Birds zum mitsingen

CD im Studio

die Protagonisten der CD

Ein Novum in der Sprendlinger-Kerbhistorie!

1. Sprendlinger Jubiläums-CD

Bereits im Spätsommer 2015 entstand bei Norbert Hunkel (ebenso Mitglied bei den Langener Sängern) die Idee, mit einer Auswahl stimmgewaltiger Kerbburschen aus dem Kerbteam, eine CD  anlässlich der 300. Sprendlinger Kerb zu bespielen. Schnell fanden sich ca. 20 Männer, die sich regelmäßig trafen, um einige altbekannte Kerblieder einzustudieren. Anfangs trafen wir uns noch bei Frankie in der Bar um zu überlegen was wir denn singen wollten. Das Sprendlinger Lied war klar, aber über alles andere mussten wir uns noch einig werden. Die ersten Versuche hörten sich alles anders als toll an. Man entschied sich dann auch Lieder, die aus anderen Regionen (z.B. Köln) wohlbekannt sind, welche jedoch eigens für den Sprendlinger Sprachgebrauch umgetextet wurden einzustudieren. Ohne musikalische Begleitung waren die Fortschritte eher bescheiden und wir entschieden uns, uns bekannte Akkordeonspieler hinzuzuholen. Instrumental bestens begleitet wurden die Sänger dann von Wolfgang Deißler und Karlheinz Schmidt mit ihren Akkordeons.  Den Takt dazu dirigierte ausdrucksstark unser Frank Winter, der in seiner Aufgabe aufgeht. Jetzt wurden wir besser und besser. Gesanglich wurde unsere Truppe zudem noch von zwei weiteren Langener Sängern, Pit Lindner und Wilhelm Schaaf unterstützt. Am 13. Februar 2016 war es dann soweit und wir fuhren gegen halb zehn Uhr morgens gemeinsam mit dem Bus in ein professionelles Tonstudio in Frankfurt. Dort wurde in geselliger Runde ein Lied nach dem anderen aufgenommen. Nach nur wenigen Wiederholungen war alles unter Dach und Fach – das viele Proben zahlte sich doch aus! Zwischendurch konnten sich die Akteure mit einer deftigen Vesper stärken und die Stimmbänder mit frisch Gezapftem geschmeidig halten. Auch die mitgereisten Damen hatten ihren Spaß und vergnügten sich ausgelassen. Gegen Abend fuhren dann alle glücklich und zufrieden wieder gen Sprendlingen, um im Sprendlinger Bahnhof den Ausflug zu krönen. Denn dort wurde das vorher einstudierte Liederrepertoire nochmals der gesamten Gaststätte äußerst unterhaltsam und lautstark dargeboten. Und alle waren einer Meinung: das war ein super Tag und das wird eine geile CD!

Selbstverständlich wurde dieser Tag vom Film- und Video Club Dreieich mit der Video Kamera festgehalten, aber seht selbst.

Der Tag im Studio

Yellow Birds

Die Yellow Birds – Oder die Entwicklung vom zwitschernden Küken zum imposanten Kanarienvogel

 

Es war nach unserer Kerb 2015, als in Norbert Hunkel die Idee entstand, mit einer Auswahl musikalischer Männer aus dem Kerbteam einen Chor für die 300te Jubiläumskerb 2016 zu organisieren.

Durch die Kerbteamfarbe Gelb war hierfür auch schnell ein Name gefunden:

Die Yellow Birds!

Norbert war sozusagen der erste gelbe „Hahn“ oder der Initiator, der sich um den Zusammenhalt der ca. 20 Mann starken „Vogelschar“ kümmerte. Seither treffen sich junge und ältere „Vögel“ regelmäßig am Mittwochabend im Gemeindehaus der Erasmus Alberus Kirche und trällern altbekannte Kerb- und Heimatlieder oder texten andere Gassenhauer in unseren Sprachgebrauch um. Zudem werden sie instrumental von zwei Akkordeons (Wolfgang Deißler und Karlheinz Schmidt) und einer Gitarre (Alfred Liederbach) begleitet. Allen voran steht unser Dirigent Frank Winter und sorgt ausdrucksstark dafür, dass der Gesang aller „Vögelchen“ harmonisch auf einer Wellenlänge klingt.

Dies wurde alles so schnell und perfekt umgesetzt, dass bereits im Frühjahr 2016 die erste eigene CD in einem professionellen Tonstudio in Frankfurt aufgenommen wurde. Hiervon wurden 1.000 Stück gebrannt; wovon aktuell fast alle vergriffen sind.

Mittlerweile haben die Yellow Birds, auch über Sprendlingen hinaus, einen unter Kennern ausgezeichneten Ruf und geben verzückende Auftritte in Kirchen, im Kerbzelt oder werden zu privaten Jubiläen gebucht. Das Repertoire ihrer gesanglichen Darbietungen wächst und wächst und auch aus diesem Grunde soll in naher Zukunft eine zweite CD der stimmgewaltigen Yellow Birds entstehen. Wir sind gespannt und freuen uns sehr drauf!

 

Kerbjahrgänge_

 


Die Sprendlinger Kerbborsche haben, ebenfalls wie die Sprendlinger Kerb, eine lange Tradition. Traditionsgemäß ist ein Kerbborsch mit einem Hut, einer Schärpe, einem weißen Hemd und einer schwarzen Hose bekleidet.


Links

 

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Kerbgeschichten

Kirchweihe
Sprendlingen – Im Jahre 1716 wurde die Kirche am Lindenplatz in ihrer jetzigen Gestalt eingeweiht. Über dem Kirchenportal ist zusammen mit dem Wappen der Isenburg-Birsteinschen Herrschaft, die für die Pfarrstelle das Patronatsrecht ausübte, eingeprägt: 1715 – 1718.

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Damals… das es ehrbar beim Tanze zugehe
Sprendlingen – Im August des Jahres 1699 bekam der Sprendlinger Pfarrer Jeremias Phillip Capeller unerwartet Post von der Hochgräflichen Regierung in Offenbach. Es wurde ihm Befehl erteilt, ein wachsames Auge auf die Sprendlinger Kerb zu richten, damit ja keine Üppigkeiten und der gleichen aufkäme.

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Kerbbräuche
Sprendlingen – Einen Eindruck vom Aussehen früherer Kerbborschen geben uns alte Photographien. Sie zeigen, dass sich die uniformierte Kleidung bis heute kaum geändert hat: weißes Hemd, dunkle Hosen und ein großrandiger Strohhut.

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Kirchweihe zu Sprendlingen
Kirchweihe zu Sprendlingen » am 15. August 1920 « – Es geht ein emsig Regen, durch unser Heimatort, Ein Wort lenkt das Bewegen, „Kirchweih“ heißt das Wort.

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Kerbgeschichten – Kirchweihe zu Sprendlingen

Kirchweihe zu Sprendlingen am 15. August 1920

Es geht ein emsig Regen
Durch unser Heimatort,
Ein Wort lenkt das Bewegen,
„Kirchweih“ heißt das Wort.

In Haus und Hof seit langem
Schafft jede Hausfrau gern,
Die Gäste zu empfangen,
Sie kommen nah und fern.

Hat unsre Kirchweihfeier
Doch allerbesten Klang,
Da tönen rings die Leier,
Der Lieber hellen Klang.

Da rüsten sich zum Tanze
Die Mädchen hold und klar,
Und froh in höchsten Glanze
Der Burschen frische Schar.

Der Tag er ist gekommen,
Die Glocken läuten ein,
Der Morgen soll den Frommen,
Der Kirch geweihet sein.

Doch dann, sind wohl die Zeiten
Auch jetzt und noch so schlecht,
Solln sich die Herzen weiten,
Der Frohsinn will sein Recht.

Die Jugend soll es haben,
Da unser hoffen gilt,
Aus der mit rechen Gaben
Die Zukunft für uns quillt.

Vergessen sein die Sorgen,
Die uns so lange bedrückt,
Es naht ein lichter Morgen,
Drum vorwärts, ungebückt.

Und darauf im Vertrauen,
Gewiß, daß es nicht trog,
Laßt uns den Wahlspruch bauen:
Sprendlings Kirchweih „hoch“!

Quelle: Sprendlinger Anzeiger Nr. 63 von Freitag, den 13. August 1920