Sprendlinger Kerbborsche

Kerbborsche 1986
Kerbvadder: Jan Hunkel
Fahnenträger: Thomas Krebs
Kerbbupp: Hebbedotz

Kerbfahne 1986


Kerbrede 1986
Wir stehn gleich hier vor diesem Feuer
und die Sach is uns net geheuer.
Vier Tage habe mir verbracht
viel Gutes, doch auch schlechtes durchgemacht.

Als Erstes möchte ich´s wagen einen Dank zu sagen.
Dieser soll an die ´84er und ´85er gehen,
die da standen am Rande des Geschehens.
Die haben ihre Sache prima gemacht, dafür
haben sie ewig Dank und Acht.

Nach dem harten Bäumchen fällen
kamen wir zum Baumaufstellen.
Nach einer Stunde da war´s geschehen,
der Baum konnt nun gerade stehn.

Am Samstag Mittag kam der erste Schreck,
Fahne und Standarten weg.
Der Coma trank gleich nen Maßkrug leer,
da gab man uns die Sachen her.

Zu später Stund´ es war soweit,
da waren wir alle tierisch breit.
Der Vadder weg, die Puppe auch,
das ist nun halt mal alter Brauch.
Zeitig zum Weckruf bekamen wir ihn wieder
danach sang man fröhlich Lieder.

Nach dem Frühstück bei Stadtrat Hegen
gab der Pfarrer seinen Segen.
Am Mittag war´n wir auf der Kerb,
da ham wir einen abgezerrt.
Am Abend war´n wir tierisch müd,
und haben dennoch einen abgebrüht.

Nach Fahnenschwung und viel Gesang,
brachten sie uns Hebbedotz heran.
Bei Gaasemilch und Worschtebrod,
kam alles in das rechte Lot.

Die Milch die war nicht ohne,
doch der Schnaps, der war die Krone.
Am Abend ging die Disco los
wir hofften auf das große Moos.
Der Mario, in vollem Lack,
der bracht die Disco bös auf Zack.
Es war ne tierisch gute Fete,
dabei gab es auch noch Knete.

Wir war´n heut Morgen beim Jan gesessen
und ham uns dick und rund gefressen.
Es lachte nicht die Sonne,
wir machten ein auf Putzkolonne,
das taten wir nicht mit Wonne.
Nach langem Tag und gutem Essen,
wir nun nicht mehr rumgesessen.
Mer schmeiße jetzt die Pupp enoi,
das finde mir gar net foi.
So jetzt wird übers Feuer gehibbt
und danch einer abgekippt.


Die Kerb 86 is aus.
Es lebe die Sprendlinger Kerb